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Paul Kühn war der Gründer eines bedeutenden Werkzeughandels und -versands in Leipzig,
Petersstraße 24 (Messehaus "Grönländer", gegründet 1877),
und übernahm die Holzwerkzeugfabrik seines Schwagers
Otto Kneisel nach dessen Tod 1892
(Seit 1894 wird in den Zeitzer Adreßbüchern Paul Kühn als Inhaber der
Werkzeugfabrik Otto Kneisel (siehe dort) genannt.).
Eine Verschmelzung der beiden Betriebe fand nicht statt.
Die in der Fabrik Kneisel hergestellten und von Kühn vertriebenen Werkzeuge
wurden mit dem Warenzeichen "P. K." versehen.
Ob es weiterhin Werkzeuge mit dem Zeichen Otto Kneisels gegeben hat, ist nicht bekannt.
Nach Kühns Tod in 1898 führte seine Frau Johanna Helene (eine Schwester von Otto Kneisel) die Geschäfte weiter. Nach dem ersten Weltkrieg übernahm deren Schwiegersohn Kurt Döring die Fabrik Kneisel, der Werkzeughandel in Leipzig wurde von ihren Söhnen Heinrich und Fritz weitergeführt.
Die Fa. Paul Kühn wurde 1953 liquidiert.
(Diese Informationen stammen von Herrn Rainer Guthknecht.)
Diese Abbildung zeigt eine Seite mit Hobeln (von Kneisel?) aus einem Katalog aus der Zeit um 1910. Zumindest der hier abgebildete Putzhobel "Triumph" wurde so von Otto Kneisel gebaut (siehe Beispiel).
Diese Anzeige erschien im Februar 1912 in der Fachschrift "Werkstatt-Plauderei", herausgegeben von Paul Horn, Hamburg.
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| Doppelhobel |
Einträge in
"Nachweisung der im Deutschen Reiche gesetzlich geschützten Waarenzeichen
[WAZ]
Abbildungen von Markenzeichen:
![]() Bild "Hobelbank" "Schutzmarke" Warenzeichen von Paul Kühn (von diesem Doppelhobel) |
keine bekannt
keine bekannt
KU1, KU2, KU3, Museum "Schloß Moritzburg", Stadtarchiv in Zeitz, Herr Rainer Guthknecht (Urenkel von Paul Kühn)