Wolfgang Jordan
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Werkzeughersteller und -händler

Plettenbergs Patent Iserlohn

Friedrich Plettenberg, Iserlohn

Firmengeschichte

Informationen aus dem Adressbuch Iserlohn:

1876 Friedrich Plettenberg, Schreinergeselle, Iserlohn, Fuddenstr. 144
1888 Friedrich Plettenberg, Karrenstr. 9, Teilhaber der Bau- und Möbelschreinerei Mühlhoff.
1893 Ernst Luckhardt, Reisender
1893 Friedrich Plettenberg, Karrenstr. 9, Teilhaber der Bau- und Möbelschreinerei Mühlhoff.
1896 Schreinermeister Friedrich Plettenberg, Karrenstr. 6
1898 Werkzeugfabrik Friedrich Plettenberg, Teilhaber Ernst Luckhardt, Kaufmann
1902 Werkzeugfabrik Friedrich Plettenberg, Karrenstr. 6, Tel. 503
1905 Werkzeugfabrik Friedrich Plettenberg, Nachfahre Ernst Luckhardt
1908 Werkzeugfabrik Friedrich Plettenberg, Nachfahre Ernst Luckhardt
1910 Firma Ernst Luckhardt alleiniger Inhaber
Friedrich Plettenberg Schreinermeister, Fabrikant, Möbelausstattungsgeschäft, Polsterwaren, Betten. In der Karrenstr. 6 immer noch als Werkzeugfabrik eingetragen.
1912 Schreinermeister mech. Friedrich Plettenberg, Karrenstr. 6
1914 Friedrich Plettenberg & Brune, Generalvertrieb Lelios Lampe

Anzeige Plettenberg & Mühlhoff, Iserlohn
Anzeige aus dem Iserlohner Adressbuch (1888)

In der Zeitschrift "Die Werkzeugmaschine" (hrsg. vom Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken, 25. Februar 1902) erschien diese Meldung:
"Friedrich Plettenberg, Werkzeugfabrik in Iserlohn. Die Firma ist in Friedrich Plettenberg Nachf. Ernst Luckhardt, Werkzeugfabrik abgeändert. Alleiniger Inhaber: Kaufmann Ernst Luckhardt daselbst."

Weitere Informationen

Aus der Zeitschrift 'Der Deutsche Tischlermeister' stammt diese Anzeige der Firma (Nr. 28, 1905):
Anzeige Friedrich Plettenberg, Nuthhobel Herkules
Ähnliche Nuthobel sind auch von den Firmen Gebr. Genuit und M. Hiessinger hergestellt bzw. vertrieben worden.

Patente

DE0000031617A (02.06.1885) Schweifsägengestell
DE0000083407A (19.10.1895) Bohrfutter
Österreichisches Patent ohne Nummer (04.09.1893) Hobel ohne Keil mit Schraubenbefestigung für das Eisen
Österreichisches Patent ohne Nummer (30.11.1896) Schlichthobel
DE0000111023A (03.08.1899) Feststellvorrichtung für den Tiefsteller in Nuthenhobeln

Gebrauchsmuster

5419 (24.05.1892) Hobel ohne Keil mit Messingeinlage & Schraubenführung (Stempel auf einem Nuthobel bei Ebay)
113952 (25.03.1899) Vorrichtung zum Festklemmen von Brettern an Hobelbänken, bestehend aus einem Winkel mit verstellbarer Brücke.
116423 (10.05.1899) Hobel mit verstellbarem Spanschlitz, gekennzeichnet durch einen mittels Schraube verschiebbares Hobelsohlentheil.
120751 (02.08.1899) Nuthenhobel mit Spindeln aus Stahlrohr und Mutter und Gegenmutter aus Temperguß für den Anschlag, sowie mit schwingendem Kniestück zum Feststellen des Tiefstellers.
136899 (07.06.1900) Nuthenhobel mit dem Nutheisen entsprechend verstellbarer Vorderschiene.
238183 Nuthhobel (s. o.)

Quellen und Referenzen

Die Informationen und die Anzeige im Iserlohner Adressbuch wurden von K. G. Heid recherchiert. Auch die Fabrikmarke mit der Spannsäge (auf einem Patent-Nuthobel) stammt von ihm.
Patente und Gebrauchsmuster stammen aus verschiedenen Quellen, die auf dieser Seite detailliert genannt sind.


Autor: Wolfgang Jordan
Letzte Änderung: 05. Januar 2012