Wolfgang Jordan
KLEINES WERKZEUGMUSEUM

Werkzeughersteller und -händler

Marke Clemens Gaitsch

Clemens Gaitsch, Geringswalde/Sachsen

Firmengeschichte

Über die Firma ist wenig bekannt. Möglicherweise besteht eine Verwandtschaft zur Firma Max Gaitsch im benachbarten Döbeln.

Über die "Sächsisch-thüringische Industrie- und Gewerbe-Ausstellung in Leipzig 1897" schreibt die Zeitschrift "Die Werkzeugmaschine" (30.4.1897) 3)
"Eine äusserst gute Zusammenstellung von Werkzeugen für Holzbearbeitung, ferner Werkzeugkästen, Massstäbe u. s. w. führt Eduard Goedel, Leipzig in einer eigenartigen aus den verschiedensten Baumarten bestehenden Laube vor, auch Clemens Gaitsch in Gehringswalde hat sich, abgesehen von Dreh- und Hobelbänken, mit einigen vorzüglich ausgeführten Werkzeugschränken und einer Reihe von Werkzeugen beteiligt."

Weitere Informationen

Die Hobel von Clemens Gaitsch weisen eine große Ähnlichkeit mit denen von Max Gaitsch auf. Die Nase der Hobel ist aber oben stark abgeschrägt, wodurch vorne eine markante Spitze gebildet wird.

Werkzeuge

In der Sammlung F. Reinhardt 1):

Putzhobel Clemens Gaitsch, Sammlung Reinhardt
Putzhobel

Marken

s. o.

Gebrauchsmuster 2)

125384 (12.10.1898) Schraubzwingen-Versteifung, bestehend aus zwei Schraubenbolzen mit einem verzapften Mittelstück von beliebiger Länge.

Quellen und Referenzen

1) Sammlung F. Reinhardt
2) Marken, Patente und Gebrauchsmuster stammen aus verschiedenen Quellen, die auf dieser Seite detailliert genannt sind.
3) "Die Werkzeugmaschine", Ausgabe vom 30.4.1897 [Google Buchsuche]

Autor: Wolfgang Jordan
Letzte Änderung: 09. Dezember 2015