Wolfgang Jordan
KLEINES WERKZEUGMUSEUM

Quellentexte zur Firma Joh. Weiss & Sohn, Wien (Österreich)

Joh. Weiss & Sohn, Wien

Adressen-Buch der Handlungs-Gremien und Fabriken, der kais. kön. Haupt- und Residenzstadt Wien, dann mehrerer Provinzialstädte für das Jahr 1833

Wien, 1833, Seite 285

Weiß Johann, verfertiget und verkauft alle Gattungen
Tischlerwerkzeuge, zum Theil Hobeleisen mit englischem
Gußstahl plattirt, und hat stets einen Vorrath von sel-
ben; auf der neuen Wieden, Lumpertgasse 715.

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Allgemeines Organ für Handel und Gewerbe

Köln, 1845, Seite 519-520

Exp.-Nr. 1082. Johann Weiß und Sohn, k. k. priv. Werkzeug-
fabrik in Wien. Dieses Etablissement steht seit dem Jahre 1820 in fort-
währendem Betriebe und beschäftigt 35 Arbeiter im eigenen Fabrikgebäude
bei 50 Arbeiter außer demselben und setzt seine Erzeugnisse nicht nur im
Inlande in allen Provinzen, sondern auch nach Polen, Preußen, Baiern,
Türkei, Serbien und Griechenland ab. Das jährliche Umsatzcapital beläuft
sich auf 60,000 Fl. C.-M. Der Exponent, welcher in der Fabrikation der
Werkzeuge wesentliche Erfindungen und Verbesserungen gemacht und auf
diese 2 k. k. ausschließende Privilegien erhalten hat, legte ein vollständiges
Sortiment von Werkzeugen zum gewöhnl. Gebrauche und eine kleinere Samm-
lung von neu erfundenen oder verbesserten Werkzeugen zur Beurtheilung
vor. Der bedeutende Absatz dieser Fabrik nicht nur an Private, sondern
auch an das k. k. hohe Aerar geben ein genügendes Zeugniß über ihre
Leistungen. Die Eisentheile werden von dem Nachfolgenden bezogen.

Exp.-Nr. 1724. Joseph Herrmann, Besitzer der k. k. pr. Schneid-
werkzeug-Fabrik und des Hammergewerkes zu Scheibbs in Nieder-Oestreich,
verfertigt jährlich 80-100,000 Stück Schneidwerkzeuge und setzt sie sowohl
im ganzen Inlande als auch im Auslande ab. Durch seine Bemühungen
und langjährige Erfahrungen ist es ihm gelungen, die Werkzeuge, welche
früher mit englischem Gußstahl aufgelegt wurden, mit Eisenerzen zu belegen,
ohne ihrer Güte Abbruch zu thun.

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Denkschrift über die österreichische Gewerbe-Ausstellung in Wien 1845

Berlin 1846, Seite 97

Die Anzahl der Aussteller, welche Werkzeuge für Tisch-
ler, Zimmerleute, Drechsler, Wagner, Gerber, Instrumenten-
macher, Maschinisten u. s. w. eingeliefert hatten, war, wie
vorauszusehen, ansehnlich, und auch die Erzeugnisse waren
im Durchschnitt recht brav, wie sich bei dem ausgezeichnet
guten Material, welches benutzt werden kann, erwarten liess.
Besondere Erwähnung verdienen die Werkzeuge von Joh.
Weiss und Sohn in Wien, Kat. No. 1082, (35 Arbeiter),
auch der zahlreichen Verbesserungen wegen, welche diese Fa-
brikanten in Form und Anwendung eingeführt haben; von
Franz Wertheim jun. in Krems, Kat. No. 1263, (an
100 Arbeiter), namentlich wegen seiner vorzüglich zweck-
mässigen Art der Vorstählung der Schneidewaaren; Martin
Millers Söhne in Wien, Kat. No. 1579, namentlich we-
gen ihres sehr vorzüglichen Sortiments von Sägen. Letztere
Fabrikanten erzeugen auch Gussstahl in Stücken von bis 12
Centner, und besonders tüchtige Gussstahlbleche.

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Bericht über die dritte allgemeine österreichische Gewerbe-Ausstellung in Wien 1845

Wien 1846, Seite 195/196

Johann Weiss und Sohn, Werkzeug-Fabrikanten in
Wien (Ausstellungs-Nr. 1082) übersendeten:

Eine vollständige Auswahl von Werkzeugen zum gewöhnlichen
Gebrauche für Holzarbeiter; Tischler- und Zimmermanns-
Geräth; Hobel, Winkelhaken, Gehrmaasse, Hämmer, Bohrer-
winden, Schnitzer, Sägen, Zwingen, eine kleine Hobelbank
und eine Schatulle mit Werkzeugen.

Die gedachte Anstalt liefert alle diese Gegenstände in gros-
ser Menge und kunstgerechter Vollendung. Ihre Erzeugnisse wer-
den selbst von den französischen und englischen nicht übertroffen.
Reinheit, Zweckmässigkeit der Ausführung zum practischen
Gebrauche, so wie Anwendung gut ausgetrockneten Holzes
zu den aus diesem verfertigten Bestandtheilen und billige Preise
sind die vorzüglichsten Eigenschaften derselben. Die ausgestellten
Stücke kommen, mit Ausnahme der zu besonderen Zwecken
polirt gewesenen Gegenstände, genau so im Handel vor. Die
Waare wird in Wien, überhaupt im Inlande gesucht und ge-
schätzt, und in grossen Mengen nach Baiern, Preussen, in die
Türkei, nach Serbien und Griechenland versendet. Der jährliche
Umsatz beträgt beiläufig 60000 Gulden Conv. Münze.

Die Fabrik beschäftiget 50 Arbeiter im Hause, schreitet
ununterbrochen in der Verbesserung der Erzeugnisse fort, und
zählt einige der wichtigsten öffentlichen Anstalten unter ihre
Abnehmer.

In Anerkennung dieser Vorzüge wurden die Aussteller
mit der silbernen Medaille ausgezeichnet.

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Medaille Gewerbeausstellung Wien 1845
Medaille Gewerbeausstellung Wien 1845
(Katalogtitel 1876)

Amtlicher Bericht über die Industrie-Ausstellung aller Völker zu London im Jahre 1851

Berlin: Verlag der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei, 1853, Seiten 32-34

Die fabrikmäßige Verfertigung von Werkzeugen für Holzarbeiter
wird in Wien von zwei Unternehmern betrieben, welche durch ihre eben
so reichhaltigen, als vortrefflich gearbeiteten Probe-Sortimente ehrenvolle
Plätze in der Ausstellung behaupteten: Franz Wertheim und J. Weiß
und Sohn. Beider Erzeugnisse haben sich in der ganzen Oesterreichischen
Monarchie einen höchst vortheilhaften Ruf gegründet, und es bereits dahin
gebracht, daß die alte Sitte der Tischler etc., ihr hölzernes Werkzeug selbst
anzufertigen, mehr und mehr verschwindet. Durch diese Umwälzung ist
die, bei einem umfangreichen Geschäftsbetriebe allein erreichbare größere
Wohlfeilheit der Geräthe begründet, und zugleich die Möglichkeit gesichert,
neuen oder verbesserten Werkzeug-Konstruktionen schnell einen allgemeinern
Eingang zu verschaffen.

Hier folgt ein Abschnitt über die Werkzeuge von Franz Wertheim (zitiert auf dieser Seite).

Von J. Weiß und Sohn war eine, der Wertheim'schen ähnliche,
jedoch hauptsächlich nur aus hölzernem Werkzeug bestehende und darum
minder zahlreiche (206 Nummern begreifende) Sammlung vorhanden:
Hobelbank, Hobel aller Gattungen, Spannsägen der verschiedensten Größe,
Schraubzwingen und Pressen, Streichmaße, Winkelmaße etc. Die Aus-
führung dieser Gegenstände steht an Genauigkeit, Reinheit und Solidität
jener der Wertheim'schen Erzeugnisse völlig gleich, die Preise sind eben
so billig.

J. Weiß und Söhne [Druckfehler?] erhielt für seine Werkzeuge eine "ehrenvolle Erwähnung.".

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Medaille Weltausstellung London 1851
Medaille Weltausstellung London 1851
(Katalogtitel 1876)

Official Catalogue of the Great Exhibition of the Works of Industry of All Nations

Great Exhibition, 1851

572 WEISS, J. & SON, Vienna, Manu. - Assortment of
cabinet-maker's, cooper's, and carriage-maker's tools.

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Mittheilungen aus dem Gebiete der Statistik

herausgegeben von der Direction der administrativen Statistik im k. k. Handels-Ministerium

Siebenter Jahrgang, I. Heft. Wien 1858, Seite 40

Einzelne Etablissements, welche in dieser Summe enthalten sind, werden fabriks-
mässig betrieben und zählen 40 bis 100 Arbeiter und darüber. Besonders zu erwäh-
nen sind in dieser Beziehung die Etablissements zur Erzeugung landwirthschaft-
licher Maschinen zu Albersdorf bei Brüx (Fürst F. Lobkowitz) und zu Liebigitz
bei Wodnian (F. Horsky) in Böhmen, zu Friedland (Erzbisthum Olmütz) in Mähren,
zu Teschen (k. Hoheit Erzherzog Albrecht) in Schlesien, zu Ungrisch-Altenburg
(k. Hoheit Erzherzog Albrecht) und zu Pest (St. Farkas) in Ungern; zur Erzeu-
gung von Maschinen und Werkzeugen für Metall- und Holzbearbei-
tung von F. Werthheim zu Scheibbs und von J. Weiss et Sohn zu Wien in Nieder-
Oesterreich; zur Erzeugung von Eisenbahn-Erfordernissen F. Kraft et Sohn
zu Wien (Waggons), J. Stadler zu Edlach in Nieder-Oesterreich und A. Ganz zu
Ofen (Eisenbahnräder und Achsen).

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Zeitschrift des Oesterreichischen Ingenieur-Vereines

XII. Jahrgang. Wien 1860, Seite 236

Verzeichnis der im Jahre 1860 vom k. k. Privilegien-Archive einregistrirten neu verliehenen und verlängerten Privilegien.

Vom 4. Februar 1860, unter der Nummer 56:
Johann Baptist Weiss, Besitzer der l. bef. Werkzeugfabrik unter der
Firma: "Johann Weiss & Sohn," in Wien. - Erfindung: Stellhobel
für Holzarbeiter so zu construiren, dass sie mittelst einer eigenthüm-
lichen Stellvorrichtung mit Sicherheit parallel verstellt werden können,
genannt: "Parallel-Stellhobel." A. 1 J.
(Anscheinend gab es eine zweite Anmeldung am 8. Februar, die von der Buchsuche aber nicht erfasst wurde.)

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Kunst- und Gewerbe-Blatt

Siebenundvierzigster Jahrgang, Neununddreißigster Band

München 1861, Seite 636/637

Bücher-Anzeigen
-
Atlas
österreichischer Werkzeuge
für
Holzarbeiter
namentlich für
Tischler, Instrumentenmacher, Mechaniker, Eisenbahn-
Werkstätten, Zimmerleute, Binder, Wagner, Schäffler,
Sesselflechter, Zündhölzchen-Fabriken;
ferner
Werkzeuge
für
Buchbinder, Riemer, Glaser und Dilettanten
der
k. k. ersten landesbefugten Werkzeugfabrik
von
Joh. Weiß und Sohn.
Zusammengestellt und herausgegeben
von
Joh. Bapt. Weiß,
Chef der Firma "Joh. Weiß und Sohn", Besitzer der k. k.
landesprivilegirten Werkzeugfabrik und mehrerer ausschließ-
licher Privilegien in Wien.
Enthaltend 42 Tafeln mit 700 Abbildungen von Werkzeugen
nebst Ansicht der Fabrik als Titelblatt und einem beige-
gebenen erläuternden Index.
-
Wien
Carl Gerold's Sohn.
1861.

Das Nützlichste in der schönsten Ausstattung für
Unterricht, wie für den Gewerbefleiß liegt uns in dem
vorbenannten reichhaltigen Werke vor. Es ist dasselbe
nach seiner zweifachen Bestimmung - ein Preis-Courant
in Folio von 700 verschiedenen Werkzeugen, welche in
der großartigen Fabrik von Weiß und Sohn in Wien,
die seit 1820 besteht und mit mehr als hundert Arbeitern
die zweckmäßigsten Leistungen dieser Art hervorbringt, ver-
fertigt werden, andererseits ein Zeichnungswerk für den
Unterricht in der Technologie und in der Werkzeuglehre.
In seiner ersteren Bedeutung bietet es die besten und bil-
ligsten Werkzeuge für Gewerbsleute, Eisenbahnwerkstätten,
Maschinenfabriken, Werkzeughandlungen, als die vorzüg-
lichste Bezugsquelle auf dem Continente dar, in der letz-
teren ist es bei der Klarheit, Richtigkeit und Genauigkeit
der Zeichnungen ein überaus schätzbares Unterrichtsbuch
für reifere Schüler an Gewerbs- und Handwerksfeiertags-
Schulen.

Der Werth guter Werkzeuge und die Erkenntniß und
Vergleichung derselben sind in der That wie in der Lehre
von größter Bedeutung, und jeder, der es mit dem Ge-
werbe und der Gewerbswissenschaft gut meint, ist dem
Hrn. Herausgeber dieses Werkes zu Dank verpflichtet.
Wir wollen nur nachdrücklichst wünschen, daß diese un-
sere Anzeige die von der innersten Ueberzeugung der gro-
ßen Nützlichkeit derselben getragen ist, dieses Werk in
Werkstätten und Schulen zahlreich verbreiten hilft.

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Medals and Honourable Mentions Awarded by the International Juries, International Exhibition, 1862

London 1862, Seite 322

Honourable Mention

Austria, 1198, Weiss, J. B., For an atlas for the instruction of workers in wood.

Seite 353

Medal

Austria, 1333, Weiss J., and Son, For a large and good collection of joiner's tools.

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Wochenschrift zur Beförderung des Gartenbaus in den Königlich Preussischen Staaten für Gärtnerei und Pflanzenkunde.

Berlin 1862, Seite 412

Joh. Weiss aus Wien hatte 3 Werkzeugkassetten zur Verlosung geschenkt und
Fr. Werthheim zu gleichem Zweck eine Hobelbank
mit den ausreichenden Werkzeugen; auch sie waren ausgestellt.

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The International Exhibition of 1862.
The Illustrated Catalogue of the Industrial Department

VOL. IV. Foreign Division
Printed for Her Majesty's Commissioners
London 1862, Seite 104

[1333. Joh. Weiss & Son, Vienna]
...
This manufactory founded in 1820 and newly built in 1854 is
particulary adapted for the production of tools answering all
the wants of our times. It is provided, besides the usual
auxiliary machines and circular saws, with several vice-pins,
slitting-machines, boring-machines, square and vertical saws
etc. put in motion with a steam-engine of 10 horse-power; there
are more than 100 workmen active, and 1,500 planes besides
other tools are produced in one week. In proof of the superior-
ity of their productions may be mentioned that complete collec-
tions of the tools of their manufactory were purchased as samples
for the IH technical cabinet at Vienna, for the higher school of
industry at Hannover, and for the technological mu-
seum of Athens, and that the great number of their practical in-
ventions and improvements were honoured with praises. De-
serving of particular notice are his patented parallel-regulator-
planes, invented by him, and consisting of a new construction
by means of which all adjustable planes for wood-workers may,
through a simple slide of the soles, be regulated parallel, in any
desirable dimension, speedily and with full security. These re-
gulator contrivances constructed of iron are to be made use of
for other planes, when the first is worn out, wherefore the price
is by no means higher for this plane than for others of the
common construction.

The whole of the productions of this manufactory are con-
tained in the "Atlas of Austrian Tools for wood-workers", illustra-
ted with 700 figures, edited by the principal of that firm JB
Weiss, and exhibited in the 29. class.

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Oesterreichische Zeitschrift für Berg- und Hüttenwesen

Zehnter Jahrgang. Wien 1862, Seite 247

Internationale Ausstellung zu London.
Kundmachung der den österreichischen Aus-
stellern zuerkannten Preise und Auszeich-
nungen.
XXXII. Classe. Stahl.
Section B. Messerschmiedwaren und Werkzeuge.
A. Medaillen
1333. Johann Weiss u. Sohn, k. k. erste landesbef. [landesbefugte]
Werkzeug-Fabrik in Wien, für eine grosse und gute
Sammlung von Tischlerwerkzeugen.

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Wochenschrift des niederösterreichischen Gewerbe-Vereines

Bericht über die Ausstellung landwirthschaftlicher und industrieller Producte des ottomanischen Kaiserreiches 1863

von Alfred von Lindheim, Seite 362

Dicht neben den Wertheim'schen Cassen, an einem der schönsten
Plätze des Annexes, hatte eine andere österreichische Firma: Johann
Weiß & Sohn ein Sortiment ihrer Werkzeuge ausgestellt. Das höchst
geschmackvolle Arrangement und die übersichtliche Darstellung aller Fabriks-
Erzeugnisse konnten jeden Besucher nur mit Freude, jeden Oesterreicher in
der That nur mit aufrichtiger Genugthuung erfüllen.

Die Sammlung umfaßte so ziemlich alle Werkzeuge für Holzarbeiten
und es ist keinem Zweifel unterworfen, daß sich der Aussteller für die ge-
machten Kosten reichlich entschädigt sehen wird.

Mehrere höhere Beamten drückten mir gegenüber die Absicht aus, das
ganze Tableau für eine zu gründende Modell- und Utensilien-Sammlung
anzukaufen, und da ich vor Beendigung der Ausstellung abreiste, hoffe ich
sicher, daß die Firma Weiß ihre Entschädigung gefunden hat, sei es durch
den Ankauf der Sammlung, sei es durch recht zahlreiche, zufolge der Aus-
stellung erhaltene Aufträge, die sie übrigens schon seit mehreren Jahren
aus dem Orient eingesandt bekommt.

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Reports of Artisans Selected by a Committee Appointed by the Council of the Society of Arts to visit the Paris Universal Exhibition, 1867

London, 1867, Seite 41

Messrs Joh. Weiss, Vienna, send some creditable edge tools.

Seite 221

Messrs. J. Weiss and Son, Margarethen-strasse, Vienna, exhibit a case
of good joiners' tools, although in many respects inferior to those made
by British toolmakers. The joiner's bench exhibited by them was really
good in construction and design, having the back-end of the bench
moving with a screw as well as the usual screw and fence in front, which
is of great utility in holding the piece of wood in any desired position
for the joiner's convenience while he is preparing it for the various articles
of joinery. It is specially adapted for amateur joiners.

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Verhandlungen und Mittheilungen des niederösterreichischen Gewerbe-Vereins

XXIX. Jahrgang. Wien 1868, Seite 35

Weiss Johann jun., Besitzer des gold. Verdienstkr. und des ottomanischen
Medjidié-Ordens, Ritter des kön. preuss. Kron-Ordens, k. k. ldbf. Werkzeug-
fabrikant. Wieden, Margarethenstrasse 65.

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Amtlicher Catalog der Ausstellung der im Reichsrathe vertretenen Koenigreiche und Laender Oesterreichs

Wien 1873, Seite 255

417 Weiss Johann & Sohn, k. k. erste
landesbef. Werkzeugfabrik, Wien, V. Margare-
thenstrasse 65. Werkzeuge für Holzarbeiter aus
Holz, Stahl und Eisen, namentlich für Tischler,
Maschinenfabriken, Eisenbahn-Werkstätten,
Zimmerleute, Wagner, Drechsler, Schäfter,
Zündhölzchen-Fabriken, Binder; ferner Werk-
zeuge und Einrichtungs-Gegenstände für Buch-
druckereien, Schriftgiesser, Buchbinder, Riemer,
Glaser etc.
Preismedaillen: London 1851, 1862; Paris
1867. Dieses, 1820 von Joh. Weiss gegründete
Etablissement betrieb in Oesterreich zuerst
die Erzeugung von Werkzeugen fabrikmässig
mit Anwendung von Maschinen. Seit dieser
Zeit durch Zubauten vergrössert, umfassen die
Fabriken gegenwärtig ein Areal von 1200
Quadratklaftern, worunter 713 Quadratklafter
verbauten Flächenraumes. Die Erzeugung im
Jahre 1872 betrug: 2500 Hobelbänke und
wöchentlich 2-3000 Stück Hobel und andere
Werkzeuge. Die Versendungen nach den öster-
reichischen Provinzen und dem Auslande, ins-
besondere dem Oriente, erreichten in diesem
Jahre die Zahl von 6638 Collis im Gewichte
von 495.246 Pfund; eine noch grössere Quan-
tität wurde in Wien abgesetzt. 2 Dampfma-
schinen mit 12 und 25 Pfdkr. 200 Arbeiter.
(Qu.-G. 10 a.)

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Beiträge zur Geschichte der Gewerbe und Erfindungen Oesterreichs von der Mitte des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart

Wilhelm Franz Exner

Wien 1873, Seite 405-406

Im Jahre 1820 entstand indessen die erste österreichische
Werkzeug-Fabrik unter der Firma Johann Weiss, jetzt Joh. Weiss &
Sohn; sie wurde 1854 neu auferbaut und im Jahre 1862 wesentlich
vergrössert, speciell für die Erzeugung von Holz-Bearbeitungs-
Werkzeugen gewidmet und leistete bei einer Production von 2000
Stück per Woche Vorzügliches.

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Amtlicher Bericht über die Wiener Weltausstellung im Jahre 1873

Braunschweig 1874, Seite 291

Unter den Ausstellern von Werkzeugen wollen wir nur zwei her-
vorheben, welche wohl das Bedeutendste leisten, das ist Franz Wert-
heim in Scheibbs und Wien
, dessen Prachtausstellung im Mittelgange
des Hauptgebäudes ihren Platz hatte, und Joh. Weiss & Sohn, wel-
cher in einem südlichen Seitenflügel seine reichhaltige Collection von
Schreiner-, Drechsler-, Wagner- und anderen Holzbearbeitungswerkzeu-
gen aufgestellt hatte.

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Reports of the United States Commissioners to the Paris Universal Exposition

1878, Seite 45

Franz Wertheim & Co. and John Weiss & Sons exhibited
fine collections of bench tools.

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International Exhibition, Melbourne, 1880

Melbourne 1882, Seite civ

J. Weiss and Son had a wall exhibit of
joiners' and coopers' tools, &c., arranged with the greatest taste.

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Handbuch der grossen GmbH., KG., oHG., Einzelfirmen

1944, Seite 979

Gesellschafter: Johann Baptist Weiss. Banken: Reichsbank, Länderbank Wien AG.
Anlagen: Werkzeug- und Holzwarenfabriken in Wien und Neustift (Stubai)

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Autor: Wolfgang Jordan
Letzte Änderung: 09. Dezember 2015