Wolfgang Jordan
KLEINES WERKZEUGMUSEUM
Zeichnung aus dem Patent Nr. DE0001042877A (Hobel 'Primus' von ECE)

Patente: Keilwiderlager nach dem Patent DE539935

Kopie eines Artikels aus der Lehrlingszeitschrift "Der Hobel"
Heft 8/1930, Seite 126-127

Das zugrundeliegende Patent ist hier aufgeführt.

Eine Neuerung an Hobeln.

Das geschlossene Keilwiderlager.

Die Firma Laupheimer Werkzeugfabrik, Laupheim in Württemberg, bringt ein neues Keilwiderlager, das aus einem festen geschlossenen Metallkörper, der keinerlei Eindringen von Schmutz und Staub gestattet, auf den Markt. Das Keilwiderlager steckt, wie aus der Abbildung deutlich hervorgeht, nicht auf einem Tragbolzen, sondern lagert im Hobelkörper selbst, so daß es eine große Widerstandsfähigkeit besitzt. Es hält auch, da es nicht wie früher aus einem leicht drehbaren Blechstreifen besteht, den Keil und das Eisen ständig und gleichmäßig fest. Ein Loslösen oder Lockern des Eisens im Gebrauch ist daher ausgeschlossen. So wird ein Wirrwarr von Blechlappen und Tragbolzen, wodurch ein freier Spanaustritt verhindert würde, vermieden. Die ideale glatte Fläche gibt dem Span eine natürliche Führung. Die Hobel mit dem neuen Keilwiderlager sind nicht teurer als Hobel gleicher Größe alter Ausführung.

Putzhobel Patent DE539935

Autor: Wolfgang Jordan
Letzte Änderung: 09. Dezember 2015