Wolfgang Jordan
KLEINES WERKZEUGMUSEUM

Werkzeughersteller und -händler

Bruno Mädler, Berlin

Homepage: www.maedler.de

Firmengeschichte

1882 gründete Bruno Mädler in Berlin eine Handlung für "Baubeschläge, Werkzeuge, Gießereiartikel, Patenttürschließer, Türbeschläge und dgl". 1) Er stammte aus einer Leipziger Unternehmerfamilie. Sein Vater Carl Moritz Mädler hatte 1850 die Koffer- und Taschenfabrik Moritz Mädler gegründet, die nach seinem Tod von Brunos älteren Brüdern Paul Moritz und Anton weitergeführt wurde. 1) 2)

1905 zog die Firma Mädler von der Köpenicker Straße 112 in ein eigenes Firmengebäude in derselben Straße Nr. 64 um. 4) In den dreißiger Jahren hatte die Firma etwa 300 Mitarbeiter und zählte zu den führenden Unternehmen der Branche in Deutschland. 3)

Kurz vor Kriegsende wurde das Geschäftshaus bei einem Bombenangriff zerstört. Der in Ostberlin zunächst weitergeführte Firmenteil ging 1972 in Volkseigentum über. Eine in Westberlin nach dem Krieg gegründete Niederlassung wurde schließlich zur Basis für das heutige Unternehmen. Weitere Filialen entstanden 1959 in Stuttgart und 1963 in Düsseldorf. Der Firmensitz wurde 1970 nach Stuttgart verlegt, die Niederlassung in Berlin 1977 geschlossen. 3)

Weitere Informationen zur Geschichte der Firma sind auf deren Webseite zu finden. 3)

Weitere Informationen

Ein Photo des alten Geschäftshauses in der Köpenicker Straße und weitere Abbildungen auf einer Berliner Webseite. 4)

Bruno Mädler, Berlin, Anzeige 1909
Anzeige von Bruno Mädler
(Schlosserzeitung, 1909) 5)
Bruno Mädler, Berlin, Anzeige 1909
Anzeige von Bruno Mädler (1909) 5)

Marken

Die Markenabbildung im Kopf der Seite stammt von einem Hobel. 5)

Abbildungen von Markenzeichen:

Marke Bruno Mädler
Marke auf einem Hobeleisen 7)
Marke Bruno Mädler
Marke aus Markenanmeldung 9)

Gebrauchsmuster 9)

No. 381303 (28.04.1909) Oberlichtfensterverschluß mit zwei durch Zahnsegmente zwangläufig verbundenen Druckhebeln, welche das Fenster gleichzeitig an zwei Punkten in Bewegung setzen.
No. 384762 (09.06.1909) Oberlichtverschluß für um eine vertikale Achse sich drehende Fenster.

Quellen und Referenzen

Quelle:
1)
Familie und Geschichte - Band 1 (1992) [Google Buchsuche]
2)
Anton Mädler [Wikipedia]
3)
4)
5)
Sammlung K. G. Heid
7)
Sammlung H. Karl
9)
Marken, Patente und Gebrauchsmuster stammen aus verschiedenen Quellen, die auf dieser Seite detailliert genannt sind.

Autor: Wolfgang Jordan
Letzte Änderung: 28. März 2018