Wolfgang Jordan
KLEINES WERKZEUGMUSEUM

Werkzeughersteller und -händler

Johann Samuel Bremer, Wuppertal-Cronenberg

Firmengeschichte

Die früheste bekannte Erwähnung findet die Firma Bremer in der Zeichenrolle des Cronenberger Handwerksgerichts. 1)
Auszug aus der Zeichenrolle (mögliche Transkriptionsfehler sind mir anzulasten):

No. 249
1790 den 31te merz presentirte Joh. Samuel
Bremmer von Suberg Ein zeichen die
Erenpfeiffe mit den Bohstaben ISB auf
alle vorkohmenden Zimmermanns und
Schreinerß Instromenter pregen zu
kohnen wie hir neben abgedruk stehet.

No. 264
1793 den 31te mey presentirte Joh. Samuel
Bremmer von Suberg kirspiell
Cronenberg decretum puplicandum
in den kirchen des Handwerksdest
ricks die Gabell mit Bohstaben
I.S.B auf alle vorkohmende Stahl und
Eisen manufaktoren zu pregen
wie hir neben abgetruckt ausgenoh
men keine Sagen und Sicheln zu
pregen.

Am 6. August 1862 wird Carl Heinrichs als Prokurist im Handelsregister eingetragen. 2)

Eine Quelle von 1873 nennt Anton Heinrichs als Inhaber der von "Joh. Simon (sic!) Bremer" gegründeten Eisenwarenfabrik. 3)

Marken

Markenanmeldungen  7)

Marke J. S. Bremer, Wuppertal-Cronenberg
Reg-Nr. 21128
10.6.1896

Abbildungen von Markenzeichen:

Die Markenabbildung im Kopf dieser Seite stammt aus der Sammlung Ulrich Affolderbach4)

Marke J. S. Bremer, Wuppertal-Cronenberg
Marke auf einem Beitel 5)
Marke J. S. Bremer, Wuppertal-Cronenberg
Marke auf diesem Lochbeitel 6)

Patente 7)

keine Patente bekannt

Gebrauchsmuster 7)

keine Gebrauchsmuster bekannt

Quellen und Referenzen

Quelle:
1)
Zeichenrolle des Cronenberger Handwerkgerichts [ZCH]
2)
Sammlung der deutschen Handels-Register (Erster Band, Köln, 1862)
3)
4)
Alte Beitel von Ulrich Affolderbach
5)
Sammlung K. G. Heid
6)
Eigene Werkzeugsammlung
7)
Marken, Patente und Gebrauchsmuster stammen aus verschiedenen Quellen, die auf dieser Seite detailliert genannt sind.

Autor: Wolfgang Jordan
Letzte Änderung: 30. März 2018