Wolfgang Jordan
KLEINES WERKZEUGMUSEUM

Stellfalzhobel

 

Moving filletster

Hobel: 255x59x73 mm, Weißbuche, Kante mit Buchsbaum verstärkt
Kennzeichen: Ziffer '1'
Hersteller: unbekannt

Eisen: 30x140x3.5 mm, konisch, nicht verstählt
Kennzeichen: keine
Hersteller: unbekannt

Bemerkungen:
Dieser Falzhobel ist insofern außergewöhnlich, als der Spanauswurf nach der linken Seite erfolgt, also vom Brett weg. Spätere Falzhobel haben den Spanauswurf auf der rechten Seite, in neuerer Zeit sogar nach oben.

Eine Feststellschraube für den Tiefenanschlag ist mir beim Restaurieren abgebrochen; ich habe das alte Loch aufgebohrt, mit einer Rampamuffe versehen und die Schraube ersetzt.
Stellfalzhobel Plane body: 255x59x73 mm, hornbeam with lignum vitae edge
Marks: Number '1' on the back
Maker: unknown

Double iron: 30x140x3.5 mm, tapered, non laminated
Marks: none
Maker: unknown

Notes:
This filletster is unusual in that it spills the chips to the left side (i. e. away from the board). Most German filletsters release the shavings to the right or, more recently, through the top. 'Left' versions have been built by Laupheimer Werkzeugfabrik and Ulmia.

One of the screws is broken during restoration and has been replaced.
Stellfalzhobel
Stellfalzhobel (von unten)

Autor: Wolfgang Jordan
Letzte Änderung: 09. Dezember 2015